Dieser Lernpfad hebt die Bedeutung konsistenter Botschaften und der Inhaltsplanung hervor und konzentriert sich auf die Abstimmung mit der übergeordneten Strategie sowie auf praktische Methoden, um Narrative zum Leben zu erwecken.
Kommunikationsplanung
Planen und strukturieren Sie Ihre Kommunikation effektiv mithilfe bewährter Frameworks und praktischer Tools.
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Bei der internen Kommunikation ging es früher hauptsächlich darum, Ankündigungen zu machen, Neuigkeiten zu teilen und Büropartys zu planen. Heute liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung einer Vision, dem Aufbau einer Unternehmenskultur, der Vernetzung von Menschen und der Vermittlung des Unternehmensnarrativs – ein Wandel, der proaktive, strategische Initiativen in den Mittelpunkt stellt. Durch Inhaltsplanung und Abstimmung tragen Kommunikationsteams zum Erfolg bei, indem sie Verbindungen, Visionen und Storytelling fördern. Nach Abschluss dieses Kurses können Sie die Inhaltsplanung optimieren, um Zusammenarbeit und Innovation teamübergreifend zu fördern, Redaktionskalender für eine proaktive strategische Inhaltsabstimmung optimieren und Workflows mithilfe von Newsroom-Strukturen für eine effiziente strategische Anpassung individuell gestalten.
Ihre Content-Strategie entwickeln
Die Priorisierung dringender Aufgaben gegenüber der Strategie verlangsamt Wachstum und Innovation. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass 86 % der Befragten aus der internen Kommunikation die strategische Abstimmung als ihren Hauptzweck nennen (Gallagher, State of the Sector 2024). Inhaltsplanung ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass die interne Kommunikation mit strategischen Zielen übereinstimmt und die Mission und Werte des Unternehmens stärkt; ein strukturierter Plan sorgt für konsistente Botschaften und steigert durch die Bereitstellung relevanter Inhalte das Engagement; effektive Planung gewährleistet die rechtzeitige Verbreitung kritischer Informationen und minimiert Verwirrung; und Inhaltsplanung fördert Inklusion, indem kulturelle Empfindlichkeiten und Feedback berücksichtigt werden, was eine kontinuierliche Verbesserung vorantreibt. Ein Redaktionskalender unterstützt die Umsetzung, indem er Struktur, Organisation und Transparenz über bevorstehende Inhalte bietet und gleichzeitig flexibel genug bleibt, um auf unerwartete Themen zu reagieren. Sechs wichtige Schritte zur Planung redaktioneller Inhalte mit Expertentipps für jeden Schritt: Themen-Brainstorming (Prioritäten regelmäßig überprüfen, Stakeholder aus verschiedenen Abteilungen einbeziehen und mithilfe von Datenanalysen die Performance von Inhalten verfolgen); Themenarchitektur (regelmäßig auf Relevanz prüfen, wichtige Stakeholder in die Priorisierung einbeziehen und Themen priorisieren, die bei Ihrer Zielgruppe am stärksten Anklang finden); Rollen, Regeln und Routine (Rollen und Verantwortlichkeiten klar definieren und kommunizieren, einen transparenten Genehmigungsprozess etablieren und Rollen bei sich ändernden Prioritäten erneut überprüfen); Content-Audit (regelmäßige Audits durchführen, funktionsübergreifende Teams einbeziehen und die Wiederverwendung leistungsstarker Inhalte priorisieren); Themenplan (Themen mit großer Wirkung priorisieren, relevante Stakeholder einbeziehen und den Plan regelmäßig auf Grundlage von Feedback und Performance-Daten überprüfen und anpassen); und Kampagnenplanung (Kampagnen an den Geschäftszielen ausrichten, Konsistenz über die Geschichten innerhalb einer Kampagne hinweg wahren und Performance-Kennzahlen regelmäßig bewerten). Zu den Merkmalen eines erfolgreichen Kommunikationsplans gehören: eine flexible Content-Strategie über verschiedene Formate hinweg statt ausschließlich interner Inhalte nach dem Prinzip „one size fits all“; klare, SMARTe Ziele, die auf die übergeordnete Mission der Organisation abgestimmt sind; ein sorgfältig geplanter Zeitplan mit bewältigbaren Aufgaben und klaren Fristen; klare, prägnante und konsistente Botschaften, die auf Ihre Marke abgestimmt sind; KPIs zur Erfassung von Reichweite, Engagement und Stimmungslage, die zur Optimierung der Strategie genutzt werden; sowie die Flexibilität, Botschaften und Kanäle auf Grundlage von Feedback, Trends und unvorhergesehenen Umständen anzupassen.
Den Corporate Newsroom erschließen
Die größte Herausforderung in der Unternehmenskommunikation besteht darin, sicherzustellen, dass die Botschaft unabhängig vom Verbreitungsort konsistent bleibt. Strategische Kommunikation behandelt wichtige Themen zukunftsorientiert und im Einklang mit langfristigen Zielen, während operative Kommunikation aktuelle, geschäftsgetriebene Angelegenheiten bearbeitet, die tägliche Aufmerksamkeit erfordern. Ein Newsroom begegnet der Herausforderung, diese beiden Bereiche auszubalancieren, indem er als strategisches Zentrum dient, das die Effizienz optimiert, Botschaften an einem übergeordneten Narrativ ausrichtet und Vertrauen sowie Wirkung steigert. Der Corporate Newsroom (auch als Brand Newsroom, Content-Hub oder Medienzentrum bezeichnet), entwickelt von Prof. Dr. Christoph Moss, fungiert als medienübergreifende Steuerungseinheit für Marketing und Kommunikation. Ein Newsroom ist aus fünf Gründen unverzichtbar: Integration (Aufbrechen von Silos und Förderung der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit), Transparenz (Klarheit und Abstimmung durch abteilungsübergreifende, transparente Planung), Effizienz (Bündelung von Tools und Workflows zur Reduzierung von Doppelarbeit), strategische Abstimmung (Aufwertung der Kommunikation zu einem strategischen Vermögenswert im Einklang mit den Organisationszielen) und Relevanz (Umwandlung der Kommunikation in ein Managementinstrument, das strategische Initiativen vorantreibt). Die Einführung eines Newsroom-Ansatzes bedeutet, Kommunikationsteams ähnlich wie im Journalismus zu strukturieren – mit Rollen wie Redakteurinnen und Redakteuren, Reporterinnen und Reportern, Content-Strateginnen und -Strategen sowie Multimedia-Spezialistinnen und -Spezialisten. Dadurch können sie schnell auf Nachrichten reagieren, die Markenstimme wahren und Zielgruppen effektiv ansprechen. Die konkrete Ausgestaltung sollte vollständig an die Bedürfnisse Ihrer Organisation angepasst werden. Best Practices für Newsrooms: klare, messbare Kommunikationsziele festlegen, die auf die übergeordneten Ziele abgestimmt sind; ein funktionsübergreifendes Team aus vielfältigen Kommunikationsexpertinnen und -experten zusammenstellen; einen Redaktionskalender entwickeln, um Inhalte zu planen und zu terminieren, dabei aber flexibel zu bleiben; und Strategien regelmäßig anhand vordefinierter Ziele bewerten und weiterentwickeln, eine Ausgangsbasis festlegen und sie auf Grundlage der Ergebnisse verfeinern (Gallagher, State of the Sector 2024). Der von VP of Communications Alexander Bilgeri vorgestellte Ansatz von BMW umfasst die Anpassung an neue Plattformen und Formate (die Nutzung digitaler Kanäle neben traditionellen Pressemitteilungen), Authentizität und Storytelling (glaubwürdige Geschichten schaffen stärkere Verbindungen), die Integration von Nachhaltigkeit in die Markenbotschaft sowie die Vorbereitung auf Krisenkommunikation (robuste Pläne zur Bewältigung und Eindämmung potenzieller Krisen).
Best Practices mit Michiel Bogaert
Michiel Bogaert, Head of Leadership & Dialogue Communications bei Lufthansa Airlines in Frankfurt, ist mit dem Corporate Newsroom bestens vertraut. Er ist Kommunikationsspezialist mit Schwerpunkt auf Leadership- und Dialogkommunikation sowie auf der Entwicklung von Newsrooms und nutzt seine Expertise in Planung, KPI-Tracking und Newsroom-Tools, um wirkungsvolle Kommunikationsstrategien im gesamten Unternehmen voranzutreiben.
Herzlichen Glückwunsch!
Ein Content-Plan ist unerlässlich, um klare Ziele beizubehalten und die rechtzeitige Verbreitung von Informationen sicherzustellen sowie Engagement, Abstimmung und Produktivität zu fördern. Es gibt keinen universellen Ansatz – entscheidend ist, dass Sie ihn an das anpassen, was den aktuellen Anforderungen Ihrer Organisation am besten entspricht.
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